top of page

5 Gründe für ein Medical Resort

  • Autorenbild: Anna Gelbert
    Anna Gelbert
  • 5. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

In der Wellnessbranche gibt es neuerdings ein Motto: „Es geht nicht darum, wohin Du reist, sondern darum, wie Du zurückkehrst.“ Gemäß diesem Motto habe ich mich zum Jahresauftakt 2026 in das Buff Medical Resort in Konstanz am Bodensee begeben. Ein Experiment, auf das ich mich erstmal einlassen musste. Gefunden habe ich es im Falstaff Spa-Guide, wo es als Neueröffnung des Jahres ausgezeichnet wurde. Was soll ich sagen? Es war klasse, und zwar aus diesen Gründen:


1.     Longevity

Nach dem genussvollen und geselligen Advent schien mir das dreitätige Relax-Programm genau das Richtige. Ich trinke nicht viel Alkohol und ernähre mich auch zwei Jahre nach meiner 15-Kilo Gewichtsabnahme maßvoll, ich bin seit 40 Jahren Vegetarierin, rauche nicht und treibe viel Sport. Dennoch muss auch ich immer wieder darauf achten, nicht in alte Muster zu verfallen (zu viel Kohlehydrate, zu viele Snacks, zu viel Light-Getränke). Ich fühle mich mit meinen neuen 60 Kilo wohl und fit und möchte noch eine Weile so bleiben. Außerdem werde ich dieses Jahr 54 und will noch so lange wie möglich ein gutes, aktives Leben führen - Stichwort Longevity und Präventivmedizin.


2.     Reset

Nach meinem Post kontaktierten mich sofort mehrere Kolleginnen und Bekannte, die mehr über meinen Aufenthalt wissen wollten. War ich in der Reha? Auf Kur? Rehab? Nichts von alledem: Ich habe einfach drei wunderbare Tage lang den RESET-Knopf gedrückt, täglich 10 bis 12 Stunden geschlafen, kaum gesprochen und mich von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen. Ich habe bei einem Ganzkörperpeeling die Engel singen hören, eine sagenhafte Gesichtsbehandlung bekommen und eine Osteopathie-Sitzung gehabt, die meine Sicht auf meinen Körper nachhaltig verändert hat.


3.     Medizin

Schönheit ist nur die eine Seite in einem Medical Spa. Die andere ist die medizinische: Ein Team aus Ärzt:innen und Sportwissenschaftler:innen (hier muss ich gendern, geht nicht anders) bietet von Hydro-Colon-Therapie bis Apherese (also Blutwäsche) irre viel für die Gesundheit. Wo stehe ich, und was kann ich verbessern? Ich selbst habe durch eine Vorgeschichte väterlicherseits Herzparanoia, die wurde aber dank einer gründlichen kardiologischen Untersuchung, die dann auch noch durch eine KI-gestützte Diagnose ergänzt wurde, vollkommen entkräftet. State of the Art waren hier alle Behandlungen, so mein Eindruck. Man kommt besser raus, als man reingegangen ist: schöner, gesünder, leichter.


4.     Ernährungs-Boost

 Apropos leichter: Mit dem Essen hatte ich anfangs zu kämpfen. Sonst fahren wir in Hotels, in denen sich die Leckereien abends am Buffet türmen und der Sterne-Chef aufkocht, der Sommelier ein Gläschen Wein kredenzt. Dieses Mal war alles anders: Avocadocreme, Hummus und Kautrainer aus Buchweizen zum Frühstück, dazu gemäß dem österreichischen Arzt F.X.Mayr kein Trinken zu den Mahlzeiten, 40-mal kauen und keinerlei Ablenkung. Ich will nicht lügen: Das war erstmal hart. Nach dem dritten gedünsteten Gemüse mit Cashewkernen hätte ich meine Schuhsammlung für eine Pasta gegeben. Aber: Es war wichtig und hat sich gelohnt. Nicht nur komme ich ein Kilo leichter zurück und war nach den Mahlzeiten erstaunlich lange satt und leistungsfähig. Ich habe auch meine vermeintlich gesunde Ernährung daheim überdacht. Learning: Weniger Hafermilch, die meinen Blutzucker in die Höhe treibt und wieder abrauschen lässt, was schnell zu neuem Hunger führt, weniger Obst, da mein Körper so viel Fruchtzucker gar nicht abbauen kann, mehr Gemüse, stilles Wasser statt Kohlensäure (schade, ich lieb‘s).


5.     Stille

Ich bin eigentlich nie alleine. Wenn ich nicht mit meinen Kindern bin, dann mit Freunden, Nachbarn, Kollegen, Kaffeedates. Es tat unglaublich gut, sich drei Tage lang auf sich selbst zu besinnen, das eine oder andere Buch zu lesen (abends im Basenbad, herrlich!) und einfach auf den Bodensee zu starren. Das gönne ich mir viel zu selten (Wenn ich daheim mal schweige, machen sich alle Sorgen). Hier war es gut und erwünscht – vom Smalltalk mit dem reizenden Team mal abgesehen.


Ja, das hier ist Werbung, aber auch eine ehrliche Zusammenfassung meiner Eindrücke. Ich habe tatsächlich Energie getankt wie lange nicht mehr. Kann ich Euch empfehlen, ins Buff Medical Resort einzuchecken? Unbedingt. Die beste Zeit: Immer jetzt!


 

 

 

 

 
 
 

Kommentare


© 2017 by Anna Gelbert © 2017 Photos by Schoko-Auge

  • Facebook - Weiß, Kreis,
  • Instagram - Weiß Kreis
  • Tripadvisor - Weiß, Kreis,
  • Pinterest - Weiß, Kreis,
  • LinkedIn - Weiß, Kreis,
bottom of page